Thursday, 16. april 2009
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Wird mal wieder Zeit fuer einen kleinen Bericht! Seit zwei Tagen befindet sich Bangladesch im Jahr 1416 und somit wuensche ich allen erstmal ein Shubo nobo borsho! Am 14.4, der Beginn des
neuen Jahrs, traegt der Bengale rot-weiss und isst Fisch in waessrigem Reis, begibt sich beispielsweise auf den Uni Campus der Dhaka University und den Ramna Park, wo Massen von Menschen
herumschlendern und zig cultural programmes mit Musik etc geboten werden. Es gab Umzuege mit bunten Masken und ueberall bilden sich kleine Gruppen aus Menschen, die singen und tanzen. Auf dem
Campus herrschte eine sehr nette entspannte Atmossphaere bis es im Laufe des Nachmittags so voll wurde, dass wir lieber den Rueckrtitt angetreten haben. Der April ist auch einer der heissesten
Monate hier, sodass man bis dahin auch nur noch duschen und sich unter ein Air-conditioning Anlage setzen will. Es war aber trotzdem ein sehr sehr netter Tag, der auch noch ein lustig-skurilles
Ende nahm. An diesem Tag besuchten wir naemlich zum ersten Mal einen bengalischen Nachtclub in Gulshan. Der Nachtclub, soweit ich das ueberblicken koennte, bestand aus zwei Ebenen, unten war ein
Bar mit Billiardtischen und einem weiteren Raum, in dem eine geschlossene Gesellschaft Neujahr feierte. Oben gab es dann die Executive Lounge, die uns Auslaendern natuerlich gezeigt wurde und einen
weiteren Raum, in dem normalerweise Disko ist und an dem Abend Konzert. Der Manager, den wir dann kennenlernten, liess dann die vorderen Plaetze raeumen, sodass "our special guests from Germany"
wie er dann in seiner Ansprache uebers Mikrophon verkundete, sich auch wohlfuehlen. Dann sassen wir also ganz vorne und konnten die bengalischen Frauen bewundern, die ganz westlich angezogen
auf der Buehne sangen und tanzten. Aus dem Publikum kamen dann Maenner nach vorne, die diesen Frauen Takascheine gaben, das waren dann auch locker mal 1000 Taka. Manchmal gabs auch Servietten mit
Nachrichten, die die Saengerinnen mit unbeeindruckter Miene entgegen nahmen. Uns wurden dann Getraenke spendiert und eine free membership angeboten. Die Bitte des Managers doch auch mal zu singen,
haben wir leider abgelehnt aber vielleicht bietet sich nochmal die Gelegenheit. Wir haben dann in der Gruppe beschlossen erstmal zu ueben um dann die Benglaen beeindrucken zu koennen mit einer
grandiosen Sing- und Tanzeinlage und hoffentlich auch jede Menge Takas und Servietten zu gesteckt zu bekommen. Dieser Club existiert seit etwa 10 Jahren, wie der Manager erzaehlte und es gibt
keinen besseren in Suedasien, nicht mal Bangalore oder Kalkutta koennten da mithalten. Um 12 ging es dann aber schon dem Ende zu und nachdem wir noch ein bisschen getanzt hatten, verabschiedeten
wir und versprachen am Samstag zur Disco wieder zu kommen, fuer uns natuerlich umsonst. Ein Mann, den wir im Laufe des abends kennen lernten, bot uns dann noch seinen Personla driver an, der aber
nicht auftauchte und so blieb wieder nur Taxi...
Das ganze war wirklich leicht skurril und auch spannend zu beobachten. Im Gegensatz zu anderen Versammlungen bei denen getrunken wird, war es aber an sich relativ entspannt. Es gab keine feurigen Ausbrueche, laute Diskussionen oder grossartige Liebesverkuendigen oder die Musik uebertoente alles. Wenn meine Kollegen mit ihren Freunden trinken, fangen sie nach drei Drinks grundsaetzlich an zu singen und teilen sich gegenseitig mit, wie lieb sie sich haben oder gehen sich fast an die Kehle, weil jemand eine andere politische Meinung vertritt. Im Fu-Wang Club schien das anders...und damit tschuess, beste Gruesse aus Bang....
Das ganze war wirklich leicht skurril und auch spannend zu beobachten. Im Gegensatz zu anderen Versammlungen bei denen getrunken wird, war es aber an sich relativ entspannt. Es gab keine feurigen Ausbrueche, laute Diskussionen oder grossartige Liebesverkuendigen oder die Musik uebertoente alles. Wenn meine Kollegen mit ihren Freunden trinken, fangen sie nach drei Drinks grundsaetzlich an zu singen und teilen sich gegenseitig mit, wie lieb sie sich haben oder gehen sich fast an die Kehle, weil jemand eine andere politische Meinung vertritt. Im Fu-Wang Club schien das anders...und damit tschuess, beste Gruesse aus Bang....